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Akteure & Märkte

Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Grünen Wirtschaft.

 

Das Ziel einer Grünen Wirtschaft ist ressourcenschonendes Wirtschaften. Dieser Wandel erfordert andere Kompetenzen und neue Fachkräfte. Die Weltkonferenz über Nachhaltige Entwicklung in Brasilien 2012 («Rio +20») hat die Grüne Wirtschaft zum Schwerpunkt der Entwicklung erklärt. Das UN-Umweltprogramm hat eine Strategie hin zu einer Grünen Wirtschaft veröffentlicht. Die Europäische Union legte 2010 eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum vor. Der Bundesrat hat verschiedene Handlungsfelder der Grünen Wirtschaft festgelegt, u.a. ein Masterplan Cleantech, die Verbesserung der Produktumweltinformation (Markttransparenz), die Ökologisierung des Steuersystems (Fehlanreize vermeiden) und eine umfassendere Wohlfahrtsmessung (Integration von Umweltinformationen). 

Green Skills

Sie sind die Qualifikationen für umweltfreundliche Arbeitsplätze sowie Tätigkeiten und die Voraussetzung, um den Übergang zu einer Grünen Wirtschaft zu schaffen: Green Skills. Zu grünen Qualifikationen zählen technische Fähigkeiten sowie Fachwissen ebenso wie Werte und Einstellungen. Heute zeigt sich ein Nachholbedarf in Sachen grünen Qualifikationen – in allen Berufsfeldern und Branchen. Es fehlen Fachkräfte, die über grüne Qualifikationen verfügen und den Wandel hin zu einer Grünen Wirtschaft ermöglichen. Welche Nachhaltigkeitsqualifikationen in den jeweiligen Branchen gefragt sind, um das Energie- und Ressourcenmanagement zu optimieren, zeigen die Greenjobs Berufsinformationen.

Fakten zu Umweltjobs weltweit

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) könnten in den nächsten zwei Jahrzehnten bis zu 60 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze dank einer ökologischeren Wirtschaft geschaffen werden. Der Wandel zu einer ökologischen Wirtschaftsweise betrifft demnach die Hälfte aller Arbeitnehmer auf der Welt – rund 1,5 Milliarden Menschen. Millionen von neuen Jobs wurden schon in der Folge dieses Wandels geschaffen. Als Schlüsselbranchen nennt zum Beispiel die ILO Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Energieerzeugung, rohstoffintensive Industrie, Recycling, Bau und Transport. 

Fakten zu Umweltjobs in der Schweiz

Der Fachkräftebericht Umweltberufe 2017 aktualisiert den Stand der Qualifizierung von Umweltfachleuten in der Schweiz und erneuert die Wirtschaft-, Arbeitsmarkt- und Bildungsstatistiken gegenüber der ersten Ausgabe von 2014. Quantitative Zahlen zum Arbeitsmarkt sowie zur Aus- und Weiterbildung werden in diesem Report erweitert mit qualitativen Fakten zu den globalen Trends der ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Ressourcenentwicklung. Der Fachkräftebericht Umweltberufe 2017 schafft Transparenz in einem unbekannten Feld der nachhaltigen Wirtschaftsstatistik. 

 

  • OdA Umwelt
    Bollwerk 35
    3011 Bern

  • Referenten und Experten zur Grünen Wirtschaft

  • Ueli Bernhard

  • Expertenberatung

  •  031 311 16 02
  •  info@odaumwelt.ch
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